Biografie Moshé Feldenkrais

1904 geboren in Russland
1917 Emigration nach Palästina, verdient seinen Lebensunterhalt zunächst als Bauarbeiter und Nachhilfelehrer
1928 Studium in Paris: Maschinenbau und Elektrotechnik, anschließend Promotion in angewandter Physik, Arbeit in der Atomforschung, Gründung des ersten Pariser Judo-Clubs
1936 Erwerb des Schwarzen Gurtes, Judounterricht und Schreiben von Büchern über Judo
1940 Flucht vor den Nationalsozialisten aus Paris nach England. Arbeit in Schottland in der U-Boot-Ortungs-Forschung. In dieser Zeit wegen Verschlechterung einer Knieverletzung Beginn der experimentellen Arbeit mit Bewegungen und kinästhetischen Empfindungen. Nach dem Erfolg dieser "Selbsterziehung" Auseinandersetzung mit Anatomie, Biomechanik, Stufen der Kindesentwicklung, Erforschung der Zusammenhänge von Bewegung, Wahrnehmung, Denken und Gefühlen.
1948 erstes Buch mit dem Titel "Der Weg zum reifen Selbst"
1951 Rückkehr nach Israel. Direktor der elektronischen Abteilung der israelischen Armee Weiterentwicklung seiner Lernmethode
1968 erste Ausbildungsgruppe in Israel, zwei weitere in den USA (1977 und 1980)
1984 verstorben in Tel Aviv

Seiner Arbeit liegen Gedanken bekannter Personen wie beispielsweise Alexander Lurija, Charles Darwin, Konrad Lorenz, Jean Piaget, F. M. Alexander, Elsa Gindler, Gregory Bateson, Fritz Perls und Milton Erickson zugrunde. Fernöstliche Kampfkunst, Philosophie, Verhaltensphysiologie, Anatomie, Physik, Mechanik und Elektrotechnik haben seine Methode gleichermaßen beeinflusst.

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